Pro Bahn: Angebote in dünner besiedelte Regionen bringen

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die On-demand-Verkehrsangebote in Hessen grundsätzlich begrüßt, wünscht sich solche Kleinbusse aber vor allem in noch dünner besiedelten Regionen. „In ganz abgelegten Regionen etwa in Mittelhessen würden sich solche Angebote besonders lohnen“, sagte der Landesvorsitzende Thomas Kraft am Dienstag. In Städten wie Frankfurt oder Darmstadt gebe es bereits ein breites Nahverkehrsnetz.

Frankfurt - Und, so betont Kraft: „Wir sehen das immer nur als Ergänzung und nicht als Ersatz der bestehenden Nahverkehrsangebote.“

Bei den On-demand-Angeboten handelt sich um geräumige Autos und Kleinbusse mit Fahrer, die zum öffentlichen Nahverkehr zählen und per App oder Telefon herbeigerufen werden können - ohne Fahrplan und ohne festgelegte Linien. Im Osten des Landkreises Offenbach ist beispielsweise der „Hopper“ im Einsatz, in Darmstadt der „HeinerLiner“. Insgesamt 150 auf Bestellung („On demand“) verfügbare Kleinbusse sollen unter dem Dach des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) bis Jahresende in neun weiteren Städten und Kreisen fahren, etwa in Taunusstein, Limburg und Hofheim sowie im Norden Frankfurts in Hanau oder Wiesbaden. dpa

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