Christine Lambrecht
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Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Prominente Hessen verlassen den Bundestag

Mit Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und dem langjährigen FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms werden zwei langjährige Abgeordnete aus Hessen den Deutschen Bundestag im Herbst verlassen. Lambrecht stammt aus Südhessen und war 1998 zum ersten Mal für den Wahlkreis Bergstraße als Abgeordnete in den Bundestag gewählt worden. Seit Juni 2019 ist die Rechtsanwältin Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz.

Berlin/Wiesbaden - Nach dem Rücktritt von Franziska Giffey übernahm sie im Frühjahr auch das Familienressort.

Solms ist Alterspräsident dieser Legislaturperiode. Der Ehrenvorsitzende seiner Partei gehörte von 1980 bis 2013 über den Wahlkreis Gießen dem Bundestag an. Nach vierjähriger außerparlamentarischer Opposition der Liberalen zog er 2017 wieder ins Parlament in Berlin ein. Von 1985 bis 1991 war er Fraktionsvize und von 1991 bis 1998 Vorsitzender der Fraktion. Von 1998 bis 2013 war Solms, der aus dem mittelhessischen Lich stammt, Vizepräsident des Bundestages.

Im Laufe der Legislaturperiode hatte bereits der frühere CDU-Generalsekretär und Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber, der auch Landeschef der Jungen Union in Hessen war, sein Mandat aus Krankheitsgründen aufgegeben. Es werden noch weitere Abgeordnete aus Hessen wie etwa Bernd Siebert von der CDU und Sascha Raabe von der SPD dem neuen Bundestag nach der Wahl am 26. September nicht mehr angehören, diese haben aber bundesweit einen weniger großen Bekanntheitsgrad. Ursprünglich 50 hessische Abgeordnete waren nach der Bundestagswahl im Jahr 2017 nach Berlin gewechselt. dpa

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