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Im Raum Groß-Gerau sind nach Schätzungen von Experten bis zu 40 Prozent der älteren Kiefern vertrocknet.

40 Prozent der älteren Kiefern bei Groß-Gerau vertrocknet

Im Ausnahmesommer 2018 sind nach Schätzungen von Experten im Raum Groß-Gerau bis zu 40 Prozent der älteren Kiefern vertrocknet. „Und das ist nur das, was wir jetzt sehen”, sagte Reinhard

Im Ausnahmesommer 2018 sind nach Schätzungen von Experten im Raum Groß-Gerau bis zu 40 Prozent der älteren Kiefern vertrocknet. „Und das ist nur das, was wir jetzt sehen”, sagte Reinhard Ebert von der Forstbetriebsgemeinschaft Rhein-Main am Freitag in Rüsselsheim. Die FBG ist nach eigenen Angaben für rund 2000 Hektar Eiche-Mischwald zuständig, zwischen Rüsselsheim, Raunheim, Büttelborn und Groß-Gerau. Zwar sei 2018 ein extremes Jahr gewesen, der notwendige Niederschlag sei aber nur in einem Drittel der vergangenen 18 Jahre erreicht worden.

Nach solchen Jahren verursachten Käfer anschließend noch erhebliche Schäden, sagte Ebert. Der Borkenkäfer habe bereits viele Bäume befallen und werde im Frühjahr weitere Schäden verursachen. Das Waldklima sei durch den Tod der Kiefern verändert und trage zur Anfälligkeit der Bäume für Käfer bei. Die Eiche habe den extrem heißen und trockenen Sommer dagegen „ganz gut überstanden”, weil sie Laub abwerfen konnte.

Glücklicherweise seien vor allem einzelne Kiefern betroffen und nicht ganze Flächen. Ein Teil der abgestorbenen Bäume werde durch Stileichen, südländische Eichenarten, Baumhasel oder Esskastanie ersetzt.

(dpa)

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