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Prozess gegen Awo-Führungskraft verschoben

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Gericht
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Wegen nötiger Nachermittlungen der Staatsanwaltschaft ist der Prozess gegen eine Führungskraft der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Montag zunächst verschoben worden. Die Akten gingen an die Anklagebehörde zurück, nachdem die Aussage der Angeklagten neue Erkenntnisse gebracht habe, hieß es am Montag bei Gericht.

Frankfurt/Main - Die 40 Jahre alte stellvertretende Geschäftsführerin war per Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue zu einer Geldstrafe von 9000 Euro (120 Tagessätze) verurteilt worden, hatte dagegen jedoch Einspruch eingelegt. Obwohl sie bei ihrem regulären Job einen Jahresbruttoverdienst von mehr als 120.000 Euro einstrich, wurden der Mitarbeiterin laut Anklage noch zwei Minijobs zugeschanzt, für die sie im Zeitraum mehrerer Jahre rund 23.500 Euro ohne Gegenleistung erhalten haben soll.

Die Scheinbeschäftigung war demnach von der Geschäftsführung der Awo initiiert worden. Wann nun erneut verhandelt werden soll, wurde noch nicht bekanntgegeben. dpa

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