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Prozess gegen Schulhausverwalter auf Januar verschoben

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Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Prozess gegen einen mutmaßlich korrupten Schulhausverwalter und den Geschäftsführer einer Gebäudereinigung beginnt erst am 13. Januar. Der 44 Jahre alte Hauptangeklagte befinde sich derzeit in einer Klinik, hieß es vor dem Landgericht Frankfurt. Ursprünglich sollte die Verhandlung am Dienstag starten.

Frankfurt/Main - Der Schulhausverwalter als Hauptangeklagter wird von der Staatsanwaltschaft der Bestechlichkeit beschuldigt. Von dem 50 Jahre alten mitangeklagten Chef einer Gebäudereinigungs-Firma soll er über mehrere Jahre hinweg Geld- und Sachleistungen in Höhe von fast 150.000 Euro erhalten haben. Im Gegenzug habe er der Firma umfangreiche Aufträge in zahlreichen Frankfurter Schulen besorgt. Die Anklage geht von einem Umfang in Höhe von 650.000 Euro aus. Dem Geschäftsführer wird deshalb Bestechung zur Last gelegt.

Zwischenzeitlich ist der zweite Angeklagte unter Auflagen von der Untersuchungshaft verschont worden. Wie es hieß, sei nach einem umfassenden Geständnis der Haftgrund der Verdunklungsgefahr weggefallen. Der Fluchtgefahr soll durch eine elektronische Fußfessel begegnet werden. dpa

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