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Prozess gegen vier mutmaßliche Drogengroßhändler eröffnet

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Justitia
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Seit Mittwoch werden vier zwischen 24 und 53 Jahre alten Männern vor dem Landgericht Frankfurt umfangreiche Drogengeschäfte zur Last gelegt. Der Anklage zufolge kauften sie zwischen Dezember 2020 und November vergangenen Jahres größere Mengen Kokain, das in Einzelportionen zwischen 0,2 und 0,5 Gramm in einem Lokal in Frankfurt-Höchst an Konsumenten weiter verkauft wurde.

Frankfurt/Main - Der 53 Jahre alte Mitangeklagte gilt dabei als Kopf der Gruppe.

Aufgeflogen waren die Straftaten bei einer Durchsuchung der Bar und verschiedener Wohnungen im November 2021, bei der auch die mutmaßlichen Täter festgenommen wurden. In einer der Wohnungen wurden zudem rund 33.000 Euro Bargeld sichergestellt, die aus den Drogengeschäften stammen sollen. Die Staatsanwaltschaft geht von „hunderten“ einzelner Drogenverkäufe aus - eine Gesamtmenge an Rauschgift konnte dabei offenbar nicht genau ermittelt werden. Am ersten Verhandlungstag äußerten sich die Angeklagten noch nicht zu den Vorwürfen, kündigten jedoch Einlassungen für den weiteren Prozessverlauf an. Die Strafkammer hat vorerst elf weitere Verhandlungstage bis Anfang November terminiert. dpa

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