Prozess um Schmiergeld am Frankfurter Flughafen verzögert sich

Neue Unterlagen verzögern die Fortsetzung des Prozesses um millionenschwere Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Frankfurter Flughafens. Das Landgericht Frankfurt setzte einen ursprünglich für 3. März geplanten Verhandlungstermin ab.

Neue Unterlagen verzögern die Fortsetzung des Prozesses um millionenschwere Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Frankfurter Flughafens. Das Landgericht Frankfurt setzte einen ursprünglich für 3. März geplanten Verhandlungstermin ab. Den Antrag von zwei Verteidigern, den Prozess auszusetzen, wies das Gericht am Freitag jedoch zurück. Die Vertreter des mitangeklagten Frankfurter Immobilienentwicklers Ardi Goldman hatten den Antrag mit neuen Unterlagen begründet, die sie erst am Morgen von der Staatsanwaltschaft erhalten hätten.

Der Prozess soll am 13. März mit der weiteren Befragung Goldmans fortgesetzt werden. Nach Ansicht des Gerichts besteht für die Rechtsanwälte bis dahin ausreichend Zeit, um sich in das neue Material einzuarbeiten.

Goldmann und vier weitere Angeklagte müssen sich seit Mitte Februar vor dem Landgericht verantworten. Laut Anklage soll ein früherer Mitarbeiter des Flughafenbetreibers Fraport bei der Vergabe von Grundstücken in der Cargo City Süd mit Hilfe eines Maklers Schmiergelder gefordert und von den Investoren auch erhalten haben. Drei der Männer haben die Vorwürfe in Grundzügen bereits bestätigt. Goldman bestritt dagegen, Schmiergeld eingesetzt zu haben.

(dpa)

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