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Prozess um Messerattacke auf Zeil mit Geständnis eröffnet

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Gericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Mit einem umfassenden Geständnis des Angeklagten hat am Freitag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um eine Messerattacke auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil begonnen. Der 21 Jahre alte Angeklagte mit deutscher Staatsangehörigkeit räumte vor der Schwurgerichtskammer ein, den um ein Jahr jüngeren Kontrahenten ohne besonderen Grund am Oberkörper getroffen zu haben.

Frankfurt/Main - Dabei war unter anderem die Lunge in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Student sprach von einer „Affekttat“ - sowohl er als auch das Opfer waren erheblich alkoholisiert. (AZ 3190 Js 207926/22)

Die beiden jungen Männer gehörten einer Gruppe aus dem Main-Taunus-Kreis an, die sich im Februar dieses Jahres spätabends noch einmal auf den Weg nach Frankfurt gemacht hatte. Kurz nach der Ankunft an der Hauptwache gerieten die Männer dann aneinander. Während der Angeklagte festgenommen wurde, schwebte der Verletzte vorübergehend in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb von einem bedingten Tötungsvorsatz und damit von versuchtem Totschlag aus. Die Strafkammer hat vorerst fünf Verhandlungstage bis Mitte Oktober terminiert. dpa

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