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Prozess um Messerattacke in Bahn mit Geständnis eröffnet

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Mit einem Geständnis des Angeklagten hat vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke in einer Regionalbahn begonnen. Auf der Anklagebank sitzt ein 35 Jahre alter Mann, dem versuchter heimtückischer Mord sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt werden. Seine Einlassung deutete am ersten Verhandlungstag am Donnerstag jedoch bereits an, dass er aufgrund einer schizophrenen Erkrankung schuldunfähig sein könnte.

Frankfurt/Main - Die Staatsanwaltschaft hat deshalb den Antrag auf Unterbringung in einer Spezialklinik gestellt.

Noch während der Regionalzug Richtung Heidelberg im Oktober 2021 im Frankfurter Hauptbahnhof stand, soll sich der Beschuldigte von hinten dem 25 Jahre alten Studenten aus Darmstadt genähert und ihm Messerstiche in Arm und Hals zugefügt haben. Schwer verletzt musste das Opfer im Krankenhaus in ein zweitägiges künstliches Koma versetzt werden. Im Anschluss litt der Mann noch längere Zeit an massiven Sprechstörungen - bis heute ist er psychisch beeinträchtigt.

Vor Gericht sagte der Täter, er habe „einen Mann gesehen, der meine Familie auslöschen wollte“. Diesen Mann habe er „ausschalten“ wollen. Zeugen aus dem Umfeld des Beschuldigten berichteten von mehreren zurückliegenden schizophrenen und halluzinatorischen Ausfällen. Das Gericht will den Prozess Ende September abschließen. dpa

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