Justitia
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Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen.

Prozess um Millionenbetrug mit Aktien

Der Geschäftsmann soll Anleger mit angeblich werthaltigen Aktien betrogen haben - am Mittwoch hat vor dem Landgericht Frankfurt nun der Prozess gegen den 53-Jährigen begonnen. Laut Anklage soll der Mann zwischen Januar und April 2017 in 124 Fällen Geldanleger geködert und so rund 1,8 Millionen Euro eingenommen haben. Die Aktien wurden jedoch überhaupt nicht auf dem europäischen Markt gehandelt.

Frankfurt/Main - Das eingenommene Geld verwendete der 53-Jährige laut Anklage für private Zwecke.

Am ersten Verhandlungstag wurde vor der Wirtschaftsstrafkammer lediglich die Anklageschrift verlesen. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu deren Inhalt. Während der Ermittlungen hatte er nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Vorwürfe bestritten.

Nach längerer Fahndung waren Polizei und Staatsanwaltschaft dem Angeklagten über drei Bankkonten in den Niederlanden auf die Spur gekommen, die von ihm eröffnet worden waren und auf die Geld von Anlegern eingezahlt wurde. Im September 2020 wurde der Angeklagte in England festgenommen, er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Das Gericht steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme mit vorerst acht weiteren Verhandlungstagen bis Mitte November. dpa

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