AfD prüft mögliche Unregelmäßigkeiten bei Kandidatenkür

Bei der Kür der AfD-Kandidaten für die Bundestagswahl hat es möglicherweise Unregelmäßigkeiten gegeben. „Es ist möglich, dass uns ein Lapsus passiert ist”, sagte AfD-Landesvorstandssprecher

Bei der Kür der AfD-Kandidaten für die Bundestagswahl hat es möglicherweise Unregelmäßigkeiten gegeben. „Es ist möglich, dass uns ein Lapsus passiert ist”, sagte AfD-Landesvorstandssprecher Peter Münch der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” berichtet, dass beim Listenparteitag in Hofheim im November zwei Personen abgestimmt hätten, die nicht zur Teilnahme berechtigt gewesen seien. „Das ist ein Punkt, den wir zur Zeit klären”, sagte Münch der Deutschen Presse-Agentur. Man befinde sich deswegen in Rücksprache mit dem Landeswahlleiter. Ein für das Wochenende geplanter Landesparteitag sei abgesagt worden.

In Hofheim war im November die Rechtsanwältin Mariana Harder-Kühnel aus dem Main-Kinzig-Kreis auf den ersten Platz gewählt worden. Ihr folgen Münch, die Politologin Joana Cotar aus Gießen sowie der frühere CDU-Politiker Martin Hohmann aus Fulda. Hohmann hatte 2003 mit einer als antisemitisch empfundenen Rede einen Skandal ausgelöst. Auf Listenplatz fünf kam der frühere Frankfurter Kämmerer Albrecht Glaser.

(dpa)

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