Quinoa-Ernte startet in Südhessen

Auf einem Feld in Südhessen startet in diesen Tagen die Ernte des „Superfoods“ Quinoa. Drei Bauern aus dem Odenwald wollen das Anden-Getreide oder Inka-Korn genannte Quinoa einbringen. „Das ist alles noch im Versuchsstadium“, sagte Landwirt Mario Schuchmann aus Ober-Ramstadt über das Projekt auf derzeit rund sechs Hektar. Auch wenn Superfood seit geraumer Zeit in aller Munde ist, ist für Schuchmann eines klar:

Ober-Ramstadt - „Quinoa ist ein Nischenprodukt.“ Den Anbau starteten die Landwirte 2017.

Eine Auffassung, die der Deutsche Bauernverband teilt. „Der Anbau von Quinoa in Deutschland hat derzeit noch keine große Bedeutung“, sagt der Ackerbauexperte des Bauernverbandes, Johann Meierhöfer. Genaue Zahlen lägen für 2021 nicht vor, die durchschnittliche Ausdehnung der Anbaufläche in den letzten Jahren habe aber bei etwas über 100 Hektar gelegen. Diese verteilten sich in Deutschland auf gut 50 Betriebe. dpa

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