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Quote der Teilzeitstudierenden leicht gestiegen

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Universität
Studierende gehen Richtung Hörsaal. © Britta Pedersen/dpa/Symbolbild

Die Quote der Teilzeitstudierenden in Hessen ist zuletzt leicht gestiegen. Wie aus einer Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), einer Tochter der Gütersloher Bertelsmann Stiftung, hervorgeht, studierten im Wintersemester (WS) 2020/21 rund 7,8 Prozent der knapp 267.000 Studierenden nicht in Vollzeit. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als im Wintersemester des Vorjahres.

Frankfurt/Gütersloh - Im bundesweiten Vergleich liegt Hessen damit weiterhin auf dem sechsten Platz.

Zum aktuellen Wintersemester 2022/23 gibt es demnach hessenweit 176 Studienangebote in Teilzeit. Das sind 13 mehr als im WS 2020/21. Als Teilzeitstudierende bezeichnet man Menschen, die im Studium weniger Leistungen erbringen müssen als Vollzeitstudierende, da sie beispielsweise bereits berufstätig sind, Kinder haben oder Angehörige pflegen.

Bei den tatsächlich in Teilzeit Studierenden führt Hamburg mit einem Anteil von 21,1 Prozent vor Nordrhein-Westfalen mit 13,3 Prozent. Allerdings macht sich in einigen Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen und Hamburg, der Sitz von Fernuniversitäten bemerkbar. Kritiker halten dies für ein Verzerren der Statistiken.

Das CHE hat nach eigenen Angaben für die Erfassung der Studienangebote und für die Teilzeit-Angebots-Quote die Daten des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz für das Wintersemester 2021/22 zugrunde gelegt. Die Anteile der tatsächlich Teilzeitstudierenden beruhen dagegen auf Angaben des Statistischen Bundesamtes für das Wintersemester 2020/21. dpa

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