Randale mit Traktor wegen Zivilrechtsstreit

Nach der Randale eines Traktorfahrers in der Rhön-Gemeinde Ehrenberg hat die Staatsanwaltschaft Details zu den Hintergründen der Tat bekanntgegeben.

Nach der Randale eines Traktorfahrers in der Rhön-Gemeinde Ehrenberg hat die Staatsanwaltschaft Details zu den Hintergründen der Tat bekanntgegeben. Vorausgegangen sei ein Zivilrechtsstreit zwischen dem Täter und dem Geschädigten, wie der zuständige Staatsanwalt am Mittwoch in Fulda sagte. Es sei um eine Schadenersatzangelegenheit gegangen, in der die Parteien am Amtsgericht Fulda einen Vergleich geschlossen hatten. Doch der Traktorfahrer sei damit unzufrieden gewesen und ausgerastet, wie der Staatsanwalt sagte.

Der 51-Jährige war nach Polizeiangaben am Montag mit seinem Traktor auf das Anwesen des holzverarbeitenden Betriebs gefahren. Dort richtete er mit seinem Frontlader erhebliche Schäden an Firmengebäuden sowie am gegenüberliegenden Wohnhaus des Firmeninhabers und einem dort abgestellten Auto an. Der Schaden summierte sich den Angaben zufolge auf rund 200 000 Euro.

Mit herabgelassener Silogabel bedrohte der Mann zudem zwei auf dem Anwesen befindliche Personen und fuhr auf diese zu. Verletzt wurde aber niemand. Anschließend begab sich der Tatverdächtige mit seinem Fahrzeug nach Hause. Dort wurde er von der Polizei festgenommen. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

(dpa)

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