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Razzia wegen Schwarzarbeit: Vier Festnahmen

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Blaulicht
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Nach einer Razzia in Mainz und Wiesbaden wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit mit Millionenschaden sind zwei Frauen und zwei Männer in Untersuchungshaft gekommen. Bei den Durchsuchungen am Mittwoch in neun Wohnungen und Geschäftsräumen mit etwa 80 Zöllnern und Steuerfahndern wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, wie Staatsanwaltschaft und Hauptzollamt Koblenz am Donnerstag mitteilten.

Mainz/Wiesbaden - Zudem wurden Konten gepfändet und Wertgegenstände wie etwa Uhren im Zuge vorläufiger Vermögensabschöpfung konfisziert.

Drei Beschuldigte zwischen 48 und 65 Jahren sollen in zwei Mainzer Handwerksbetrieben mit Scheinfirmen und falschen Rechnungen von 2012 bis 2021 Sozialversicherungsbeiträge und Sozialkassenbeiträge von mehr als sechs Millionen Euro hinterzogen haben. Dem vierten Beschuldigten (53) in Wiesbaden werden die Vermittlung schwarz beschäftigter Arbeitnehmer und Schwarzlohnzahlungen vorgeworfen.

Die drei Beschuldigten in Mainz sollen Scheinrechnungen für nie geleistete Arbeit bezahlt und das Geld abzüglich einer Provision in bar zurückerhalten haben. Mit dem so erzeugten Schwarzgeld sollen sie unvollständig oder nicht bei der Sozialversicherung angemeldete Schwarzarbeiter bezahlt haben. Alle vier Beschuldigten äußerten sich laut Staatsanwaltschaft vorerst nicht zu den Vorwürfen. dpa

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