Dornröschenschloss Sababurg
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Blick auf die Sababurg.

Rechtsstreit beendet: Sababurg-Sanierung kann weitergehen

An der nordhessischen Sababurg können Neu- und Umbau der in der Nähe von Hofgeismar (Landkreis Kassel) gelegenen Touristenattraktion weitergehen. Das teilte der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) mit, der die Sanierung im Auftrag des Landes koordiniert. Den Angaben zufolge ist ein Rechtsstreit beendet, der zu einer mehr als einjährigen Unterbrechung der Arbeiten geführt hatte.

Hofgeismar/Wiesbaden - „Erleichtert und mit viel Vorfreude auf die nächsten Schritte können wir heute sagen: Die Sanierungsarbeiten an der Sababurg können endlich weitergehen“, sagte Projektleiter Heinz Jahn laut Mitteilung.

Hintergrund der Unterbrechung der Arbeiten ist ein Nachprüfungsverfahren: Im Anschluss an das Vergabeverfahren zur Beauftragung eines Architekturbüros für den geplanten Neubau hatte ein unterlegenes Büro Einspruch vor der Vergabekammer des Landes Hessens eingelegt. Die Vergabekammer habe keine Gründe gefunden, die einer Beauftragung des Büros entgegenstehen, sagte LBIH-Pressesprecher Alexander Hoffmann-Glassneck. Das Verfahren ist beendet. Nun kann die Sanierung der auch als Dornröschenschloss bekannten Sababurg fortgesetzt werden.

Das Land Hessen will dort den bestehenden Hotel- und Restaurantbau aus den 1970er-Jahren abbrechen und durch einen Neubau ersetzen. Entstehen sollen ein Vier-Sterne-Hotel mit 37 Zimmern, ein Restaurant sowie eine kleine Außengastronomie. Auch ein Trauzimmer ist laut Hoffmann-Glassneck wieder geplant. dpa

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