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Niedrigwasser am Rhein

Nach Trockenperiode

Regen lässt Wasserstand auf Rhein etwas steigen

Die lange Trockenperiode hat 2018 den Pegel des Rheins stark sinken lassen. Nun hat der Regen in den letzten tagen für etwas Entspannung gesorgt.

Die Regenfälle am vergangenen Wochenende haben beim Niedrigwasser auf dem Rheinvorläufig für etwas Entspannung gesorgt. Am Montagmorgen um 5.00 Uhr sei bei Kaub ein Pegelstand von 49 Zentimetern gemessen worden, sagte der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Bingen, Florian Krekel, der Deutschen Presse-Agentur. In der vergangenen Woche lag der Pegelstand demnach noch bei rund 30 Zentimetern. "Das Wasser ist gestiegen und die Prognose zeigt, dass am 6. Dezember ein Pegel von etwa zwei Metern erreicht wird", erklärte Krekel. Danach gehe es mit dem Wasserstand aber wohl wieder nach unten.

"Die über den Sommer entstandenen Defizite werden so nicht ausgeglichen", sagte der Experte weiter. Ein Teil des Niederschlags fließe schnell ab, ein anderer langsamer. Was passieren müsse, damit dauerhaft ein normaler Wasserstand erreicht werde, ließ Krekel offen: "Für uns ist die Schwankung normal."

Der Pegel Kaub gilt als wichtige Marke für das Obere Mittelrheintal. Pegelstände werden erst ab einem definierten Nullpunkt gemessen - tatsächlich ist die Fahrrinne bei Kaub laut der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung etwa 1,50 Meter tief.

(dpa)

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