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Restaurant-Besitzer angegriffen: Täter in Psychiatrie

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Polizei
Eine Polizistin und ein Polizist mit FFP2-Maske stehen sich gegenüber. © Marijan Murat/dpa/ZB

Nach einem Angriff auf den Besitzer eines Döner-Restaurants in der Frankfurter Innenstadt ist der Täter vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Von dem 37-Jährigen aus dem schwäbischen Kempten gehe eine dauerhafte Gefahr für die Allgemeinheit aus, hieß es zur Begründung der Entscheidung vom Mittwoch.

Frankfurt/Main - Der Beschuldigte hatte sich im August vergangenen Jahres nach Frankfurt begeben, um bei einem Generalkonsulat Erledigungen zu tätigen. Nachdem das Amt noch nicht geöffnet hatte, ging er in das benachbarte Restaurant, um Tee zu trinken. Plötzlich ging er auf den Besitzer los und verletzte ihn mit einem schweren Herdaufsatz - das Opfer musste mit Rippenbrüchen und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

Vor Gericht hatte der Täter ein Geständnis abgelegt und beteuert, die Sache tue ihm leid. Mit der Unterbringung in dem Krankenhaus erklärte er sich einverstanden, so dass die Entscheidung rechtskräftig ist. dpa

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