Rhein-Main-Region bleibt Schwerpunkt von militantem Islamismus

Die Rhein-Main-Region bleibt nach Einschätzung von Experten einer der Schwerpunkte von radikalem Islamismus in Deutschland. Mit dem Anschluss zu mehreren Verkehrsknotenpunkten, dem internationalen Flughafen

Die Rhein-Main-Region bleibt nach Einschätzung von Experten einer der Schwerpunkte von radikalem Islamismus in Deutschland. Mit dem Anschluss zu mehreren Verkehrsknotenpunkten, dem internationalen Flughafen und der Anonymität eines Ballungsgebietes biete die Region „ideale Rahmenbedingungen” für Extremisten, die neue Anhänger rekrutieren oder im Verborgenen leben wollen, sagte Sabine Thurau, die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes, am Mittwoch in Frankfurt. Auf einer Veranstaltung diskutierte Thurau mit anderen Experten über Prävention, Sicherheit und Gefährder.

Nach Angaben des Landeskriminalamtes ist von rund 1.650 Salafisten in Hessen auszugehen. In Deutschland gibt es rund 10.000 Anhänger der streng islamischen Bewegung, hieß es auf der Veranstaltung. Allerdings gelten nicht alle von ihnen als gewaltbereit, sagte Thurau. Sie betonte: „Radikalisierung kann in der Mitte unserer Gesellschaft entstehen.”

(dpa)

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