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Rottmann: Frankfurt klimaneutral machen, wichtigste Aufgabe

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Manuela Rottmann
Manuela Rottmann, Bundestagsabgeordnete für Die Grünen, schaut in die Kamera. © Kay Nietfeld/dpa

Die Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann will im Fall ihrer Wahl zur Frankfurter Oberbürgermeisterin einen besonderen Schwerpunkt auf die Klimapolitik legen. Die Stadt bis 2035 klimaneutral zu gestalten, das sei ihre wichtigste Aufgabe als OB, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch. Dazu brauche es eine ambitionierte Sozialpolitik, eine pragmatische Wirtschaftspolitik und eine konsequente Umwelt- und Klimapolitik.

Frankfurt/Main - „Wirtschaftliche Prosperität können wir nur dann sichern, wenn wir die planetaren Grenzen einhalten“, erklärte die 50-Jährige.

In der Frage, wen die Grünen ins Rennen um die Nachfolge des abgewählten Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD) schicken, hat sich die Findungskommission der Partei auf Rottmann festgelegt. Die Personalie muss nun am Wochenende von der Parteibasis bestätigt werden. Mit der Abwahl Feldmanns seien die Weichen für einen Neuanfang gestellt worden, sagte Rottmann. Sie wolle aus dem Ende der Lähmung einen echten Aufbruch machen.

Die Frankfurter OB-Wahl findet voraussichtlich am 5. März statt. Für die SPD tritt Planungsdezernent Mike Josef an. Für die CDU soll der ehemalige Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker ins Rennen gehen. Bei der Frankfurter Stadtverordnetenwahl im vergangenen Jahr waren die Grünen erstmals als stärkste Partei hervorgegangen.

Rottmann stammt aus Unterfranken und arbeitet derzeit als Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium. Sie studierte Jura in Frankfurt und war von 2006 bis 2012 Dezernentin für Umwelt und Gesundheit in der Mainmetropole. Seit der Abwahl Feldmanns ist seine Stellvertreterin Nargess Eskandari-Grünberg von den Grünen kommissarische Oberbürgermeisterin. Auch sie hatte ihre Bereitschaft signalisiert, zu kandidieren. Als mögliche Kandidatin der Partei war auch Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner genannt worden. dpa

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