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Rund 160 syrische Ärzte haben Kenntnisprüfung bestanden

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Arzt hält ein Stethoskop in Hand
Ein Arzt hält ein Stethoskop in der Hand. © Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Mehr als 160 Ärzte aus Syrien haben seit 2015 die berufliche Kenntnisprüfung des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamtes bestanden. Dies geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor. Die Erteilung der Approbation setze in vielen Fällen eine erfolgreiche Kenntnisprüfung voraus.

Wiesbaden - Ihr Bestehen sei der fachliche Nachweis der Gleichwertigkeit der Ausbildung und somit eine wesentliche Bedingung für eine Approbation, erläuterte das Ministerium.

Daneben müssten noch ausreichende Sprachkenntnisse, die gesundheitliche Eignung sowie die Straffreiheit nachgewiesen werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Prüfung könne im Regelfall sehr zeitnah die Approbation erteilt werden.

„Die Ausübung eines akademischen Heilberufs ist in Deutschland nur mit einer Approbation oder einer vorübergehenden Berufserlaubnis möglich“, erläuterte das Ministerium. Eine Berufserlaubnis setzte ausreichende Sprachkenntnisse voraus. Sie ist jedoch auf maximal zwei Jahre befristet und berechtigt nur zu einer nicht selbstständigen ärztlichen Tätigkeit unter ständiger Aufsicht und in ständiger Anwesenheit von approbierten Ärztinnen und Ärzten, wie das Ministerium ausführte. dpa

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