Peter Beuth (CDU)
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Peter Beuth (CDU) spricht.

Rund 2500 Anhänger der „Grauen Wölfe“ in Hessen

Der rechtsextremistischen türkischen Bewegung „Graue Wölfe“ werden in Hessen rund 2500 Anhänger zugerechnet. Wie bei anderen extremistischen Gruppierungen sei davon auszugehen, dass auch die Mitglieder der „Grauen Wölfe“ vor allem Jugendliche für ihre verfassungsfeindlichen Ideen und Sichtweisen begeistern wollen, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mit.

Wiesbaden - Das könne mit einer gezielten Ansprache geschehen. Es erfolge aber oftmals auch durch auf den ersten Blick unverfängliche Veranstaltungen wie etwa Sport- und Musikevents oder Diskussionsabende zu politischen Themen, erklärte Beuth. Bundesweit werde das Potenzial der „Ülkücü“-Bewegung“ auf 11.000 Personen geschätzt. Umgangssprachlich werden die Anhänger der rechtsextremistischen türkischen „Ülkücü"-Bewegung“ auch als „Graue Wölfe“ bezeichnet.

Laut Verfassungsschutzbericht sind die „Grauen Wölfe“ Träger und Verbreiter von nationalistisch-rechtsextremistischem Gedankengut. Die Organisation habe zudem Verbindungen zur ultranationalistischen Partei MHP in der Türkei, die dort mit der AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein Regierungsbündnis bildet. Seit 2012 sei die Bewegung Beobachtungsobjekt im Verfassungsschutzverbund, erklärte der Innenminister.

In den Jahren 2014 bis 2020 seien vier konkrete Straftaten durch die „Grauen Wölfe“ in Hessen registriert worden. Diese wurden nach Angaben von Beuth der politisch motivierten Kriminalität im Bereich ausländische Ideologie zugeordnet. dpa

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