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Ehemalige Wachtürme der DDR und der US-Armee stehen sich an der Grenze zwischen Thüringen und Hessen gegenüber. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Rund 200 Menschen gedachten an alter Grenze der Teilung

Rund 200 Menschen haben am Dienstag trotz Regens und Sturmböen mit einer Kranzniederlegung an der alten Grenzlinie bei Rasdorf und Geisa an die jahrzehntelange deutsche Teilung erinnert.

Rund 200 Menschen haben am Dienstag trotz Regens und Sturmböen mit einer Kranzniederlegung an der alten Grenzlinie bei Rasdorf und Geisa an die jahrzehntelange deutsche Teilung erinnert. Sie gedachten auch derjenigen, die die Grenzanlagen überwinden wollten und scheiterten. Im Anschluss daran gab es in der Gedenkstätte Point Alpha einen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

An dem ehemaligen US-Beobachtungsstützpunkt Point Alpha an der heutigen Landesgrenze zwischen Thüringen und Hessen standen sich jahrzehntelang während des Kalten Krieges Militärs der Nato und des Ostblocks direkt gegenüber. Am 3. Oktober wird dort bei einem ökumenischen Gottesdienst an die Opfer der deutschen Teilung gedacht. Es gibt zudem ein Familienfest. Auch in vielen anderen Thüringer Orten gibt es Feste und Reden.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) wollte bereits am Dienstag an den zentralen Feierlichkeiten in Berlin teilnehmen und das Thüringer Länderzelt besuchen. Er wollte auch an einer Diskussion mit Jugendlichen zum Thema „Jugend und Integration von Geflüchteten” im Informationspavillon des Bundesrates teilnehmen.

(dpa)

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