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Fluggäste laufen durch ein Gebäude vom Frankfurter Flughafen.

Auf eigene Kosten

S-Bahn zum neuen Terminal: Fraport in der Pflicht

Die Frankfurter Stadträte Mike Josef und Klaus Oesterling (beide SPD) fordern vom Flughafenbetreiber Fraport, für eine S-Bahn-Anbindung an das neue Terminal zu sorgen - auf eigene Kosten.

Die Frankfurter Stadträte Mike Josef und Klaus Oesterling (beide SPD) fordern vom Flughafenbetreiber Fraport, für eine S-Bahn-Anbindung an das neue Terminal zu sorgen - auf eigene Kosten. Durch das Terminal, das gerade in Bau ist, steige das Verkehrsaufkommen in der gesamten Region, sagte Josef. Nur mit einer zusätzlichen S-Bahnanbindung könne der Kollaps des Nahverkehrs verhindert werden. Wenn die Fraport ihre eigenen Prognosen für das Fahrgastaufkommen ernst nehme, müsse sie handeln, erklärten die Stadträte.

Die SPD-Politiker forderten eine Abzweigung der S-Bahn-Linie 7 hinter der Haltestelle Zeppelinheim zum neuen Terminal. Kostenpunkt laut einer Machbarkeitsstudie: Rund 174 Millionen Euro. Bezahlen solle das vor allem Fraport selbst. Das Unternehmen müsse sich der Verantwortung stellen, sagte Oesterling. Ihm sei „völlig unverständlich”, dass es das Terminal bislang ohne ÖPNV-Anbindung geplant habe.

Fraport erklärte dazu, eine S-Bahn-Anbindung sei nicht notwendig. Grund: Das geplante Personen-Transport-System (PTS) solle das Terminal flughafenintern mit den Terminals 1 und 2 verbinden.

(dpa)

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