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Test des ADAC

Schlechte Noten für Frankfurts „Bike+Ride”-Parkplätze

Frankfurts „Bike+Ride”-Parkplätze haben in einem Test des ADAC miserabel abgeschnitten. Die Hälfte der untersuchten Standorte in der Stadt bewerteten die Tester mit „sehr mangelhaft”.

Frankfurts „Bike+Ride”-Parkplätze haben in einem Test des ADAC miserabel abgeschnitten. Die Hälfte der untersuchten Standorte in der Stadt bewerteten die Tester mit „sehr mangelhaft”. Selbst die besten vier Stationen bekamen nur die Note „ausreichend”, wie der ADAC am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Unter den zehn radverkehrsstärksten Großstädten Deutschlands landet Frankfurt damit auf dem vorletzten Platz. Nur in Dresden ist das Angebot an Fahrrad-Parkplätzen für Pendler noch schlechter.

Am Frankfurter Hauptbahnhof kritisierten die Experten vor allem, dass dort nur Vorderradhalter für die Fahrräder vorhanden seien. Diese böten jedoch „weder genug Sicherheit vor Beschädigung oder Umfallen der Räder noch vor Dieben”. Ausstattung und Kapazität der Anlage sei jedoch gut bis sehr gut. Besonders schlecht schnitten die Parkplätze am Westbahnhof ab, am besten an der Haltestelle im Stadtteil Enkheim.

„Bike+Ride-Anlagen in Frankfurt haben noch deutlichen Verbesserungsbedarf”, sagte der Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen, Wolfgang Herda. Die Anlagen der zehn radverkehrsstärksten Großstädte Deutschlands wurden zwischen September 2017 und Anfang März 2018 getestet. Begutachtet wurden jeweils die Stationen am Hauptbahnhof, an sechs Endhaltestellen und an drei Stationen, an denen sowohl S-Bahnen als auch U- oder Straßenbahnen fahren.

(dpa)

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