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Rainer Werner Fassbinder bei Dreharbeiten seines Films „Lola”.

Schriftlichen Fassbindernachlass für Deutsches Filminstitut

Das Deutsche Filminstitut in Frankfurt am Main erwirbt den Schriftgutnachlass des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. Dies teilte die Kulturstiftung der Länder mit Sitz in Berlin, die den Ankauf unterstützt, am Donnerstag mit.

Das Deutsche Filminstitut in Frankfurt am Main erwirbt den Schriftgutnachlass des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. Dies teilte die Kulturstiftung der Länder mit Sitz in Berlin, die den Ankauf unterstützt, am Donnerstag mit. Der Nachlass umfasse etwa 180 Archivboxen mit unter anderem 25 Arbeitsdrehbüchern, 61 Finanzierungsplänen, 16 Drehplänen, Verträgen, Produktionsakten und Korrespondenzen. Als Dauerleihgabe übergibt die „Rainer Werner Fassbinder Foundation” außerdem die übrige Sammlung mit Produktionsunterlagen, Werk-, Foto-, Audio- und Videoarchiv.

Am neu entstehenden Fassbinder Center soll laut Kulturstiftung die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses des Filmemachers in internationaler Zusammenarbeit ermöglich werden. Der Nachlass soll nach Angaben der Kulturstiftung auch vollständig digital erschlossen werden.

(dpa)

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