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Schulen: Mehr Nachfragen nach psychologischer Beratung

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Alexander Lorz (CDU)
Alexander Lorz (CDU), Kultusminister von Hessen, spricht. © Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Wegen der Corona-Pandemie hat sich die Nachfrage nach psychologischen Einzelfallberatungen in den hessischen Schulen deutlich erhöht. Das habe auch zu einer verstärkten Präsenz der Schulpsychologie vor Ort in den Schulen geführt, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit.

Wiesbaden - Im Haushalt 2021 sind nach Angaben des Ministers 114 Planstellen an den Staatlichen Schulämtern für die schulpsychologische Versorgung der hessischen Schulen ausgewiesen. Zusätzlich seien den Schulämtern Mittel für 15 vollzeitbeschäftigte Schulpsychologen aus dem „Löwenstark“-Programm bis einschließlich Ende Juli 2023 zur Verfügung gestellt worden. Vorbehaltlich der Zustimmung zum Haushalt des laufenden Jahres sollen die befristeten Stellen in 2022 in unbefristete Planstellen umgewandelt werden.

Im Frühjahr solle zudem ein Projekt zur schulpsychologischen Unterstützung der Schulen mit einer verstärkten Präsenz vor Ort gestartet werden, teilte Lorz mit. Es werde vom Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen begleitet und wissenschaftlich evaluiert. Im Fokus stehe hierbei die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler angesichts der Belastungen durch die Corona-Pandemie. dpa

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