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Schwache Igel mit Katzenfutter aufpäppeln

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Junge Igel brauchen erst Hilfe zum Überwintern, wenn es kalt wird. Dann finden sie nicht mehr genügend Futter, um sich Fett für den Winterschlaf anzufressen.

Junge Igel brauchen erst Hilfe zum Überwintern, wenn es kalt wird. Dann finden sie nicht mehr genügend Futter, um sich Fett für den Winterschlaf anzufressen. Darauf macht die Tierschutzorganisation Tasso aus Sulzbach aufmerksam. Dagegen könnten die Stacheltiere bei Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt im Freien und ohne menschliche Hilfe an Gewicht zulegen, heißt es in einer Mitteilung. Igel sollten für den Winterschlaf mindestens 500 Gramm wiegen. Die meisten Tiere kommen im August und September zur Welt. Unter schlechten Bedingungen kann die Futterzeit dann knapp werden.

Hilfsbedürftige Tiere sind laut Tasso daran zu erkennen, dass sie sehr dünn sind, sich bei Kontakt nicht zusammenrollen und apathisch wirken. Mit frischem Wasser, Katzenfutter, Haferflocken, ungewürztem Rührei und Hackfleisch könne schwacher Igel-Nachwuchs aufgepäppelt werden, erläutert die für die Tierschutzorganisation tätige Tierärztin Anette Fach. Zum Überwintern benötigen hilfsbedürftige Igel ein trockenes Schlafquartier aus Laub oder Reisig. Auch ein Komposthaufen eignet sich Fach zufolge. Im Frühjahr müssen die Stacheltiere wieder ausgesetzt werden.

(dpa)

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