Brigitte Franzen steht in einem der Ausstellungsräume
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Brigitte Franzen steht in einem der Ausstellungsräume im Senckenberg-Museum.

Senckenberg-Museum: Manches Angebot aus Pandemie bleibt

Aus der Zeit des pandemiebedingten Lockdowns nimmt Brigitte Franzen, Direktorin des Frankfurter Senckenberg-Museums, auch positive Impulse mit ins 200. Jahr des Museums. „Wir haben uns schnell auf den Weg gemacht mit digitalen Formaten wie „Museum im Kinderzimmer“ oder „Museum im Wohnzimmer““, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. In kurzen Clips habe darin einer der Guides ein Objekt vorgestellt.

Frankfurt/Main - „Wir haben tolle Erfahrungen mit digitalen Führungen gemacht, bei denen Familien, die sich wegen Corona nicht sehen konnten, so doch zu „gemeinsamen Erlebnissen“ zusammenkommen konnten“, sagte Franzen.

Mit einer Art Telefonkonferenz und vorab zur Verfügung gestellten Materialien habe das Museum zudem Angebote für Besucher gehabt, die keinen Computer haben. „Das war natürlich eine Herausforderung, hat aber gut funktioniert“, sagte Franzen. „Insofern hat die Corona-Zeit zur Entwicklung neuer Formate beigetragen, die wir auch unbedingt fortsetzen wollen und die das jetzige Angebot ergänzen.“

Im digitalen Raum etwa könne man sich Objekte auch am Abend noch ansehen. Zudem könne das Museum so seine Außenwirkung noch vergrößern, meinte die Museumschefin mit Blick auf etwa eine Million digitale Besucher im vergangenen Jahr. „Wenn es gut läuft, haben wie 350.000 bis 400.000 Besucher im Jahr - mit digitalen Angeboten kommen noch 600.000 bis eine Million dazu.“ dpa

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