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Service: So sparen Sie jetzt beim Tanken

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Schuld ist unter anderem die Wirtschaftskrise in Venezuela und der heiße und trockene Sommer. Ein Großteil des Kraftstoffs wird in Deutschland über den Wasserweg transportiert. Da die Flüsse derzeit an einigen Stellen im Land zu wenig Wasser führen, können die Containerschiffe nicht mehr mit voller Beladung fahren. Es kommt zu Engpässen. Experte Oliver Reidegeld vom ADAC erklärt, wie Autofahrer jetzt trotzdem Geld beim Tanken sparen können.

Schuld ist unter anderem die Wirtschaftskrise in Venezuela und der heiße und trockene Sommer. Ein Großteil des Kraftstoffs wird in Deutschland über den Wasserweg transportiert. Da die Flüsse derzeit an einigen Stellen im Land zu wenig Wasser führen, können die Containerschiffe nicht mehr mit voller Beladung fahren. Es kommt zu Engpässen. Experte Oliver Reidegeld vom ADAC erklärt, wie Autofahrer jetzt trotzdem Geld beim Tanken sparen können.

"Der wohl wichtigste Tipp ist: Verbraucher sollten konsequent die günstigste Tankstelle ansteuern", sagt Reidegeld. Alle Tankstellen in der Bundesrepublik seinen verpflichtet, ihre Spritpreise live an die Markttransparenzstelle für Benzinpreise zu melden. So können Verbraucher jeden Tag live verfolgen, wie sich die Spritpreise entwickeln. "Es gibt verschiedene Apps, die einem anzeigen, an welcher Tankstelle in der Umgebung der Sprit gerade am günstigsten ist", sagt der Experte. Die ADAC Spritpreise-App kann im Appstore oder im Google Playstore heruntergeladen werden.

Zusätlich spielt die Uhrzeit eine Rolle, denn die Preise verändern sich im Tagesverlauf: "Tanken viele Leute, ist der Preis natürlich höher. Das ist vor allem Morgens und Abends der Fall, wenn die Menschen zur Arbeit fahren oder nach der Arbeit noch schnell die Tankstelle ansteuern", sagt Reidegeld. Die beste Uhrzeit zum Tanken sei deshalb ab Mittags bis 17 Uhr. Da sind die Preise in der Regel auf einem Tagestief.

Auch ein paar allgemeine Dinge spielen eine Rolle: "Man sollte im täglichen Leben immer versuchen, Sprit zu sparen. Also früh hochschalten, vorrausschauend und flüssig fahren. Beutet beispielsweise, nicht ständig abrupt abbremsen und wieder beschleunigen", sagt der ADAC-Experte.

Der richtige Reifendruck ist wichtig, sowie die Beladung. "Überflüssigen Balast herumfahren wirkt sich natürlich auch auf den Benzinverbrauch raus. So sollte man beispielsweise nicht wochenlang zwei Wasserkisten mit sich herumfahren, sondern die Kästen direkt nach dem Einkauf aus dem Auto holen", sagt Reidegeld.

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