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Sieben Jahre Haft nach Angriff mit Stange auf Polizisten

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Nach einem Angriff mit einer Eisenstange auf Polizeibeamte ist ein 27 Jahre alter Mann in Frankfurt zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht ging am Mittwoch in seinem Urteil unter anderem von zweifachem versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung aus. Es wies den psychisch auffälligen Mann darüber hinaus in eine Klinik ein.

Frankfurt/Main - Die beiden Beamten, von denen einer ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, erhielten Schmerzensgeld zugesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Auseinandersetzungen mit seiner Ehefrau war der Angeklagte zunächst der gemeinsamen Wohnung verwiesen worden und in ein Männerwohnheim in Frankfurt-Höchst übergesiedelt. Dort kam es im Juni 2021 nach dem Diebstahl eines Fahrrads zu einem Polizeieinsatz, bei dem der 27-Jährige einen Beamten und dessen Kollegin mit der Eisenstange attackierte.

Während der Polizist schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, gelang es der Beamtin, den Angreifer mit einem gezielten Tritt außer Gefecht zu setzen. Vor Gericht hatte er alle Taten gestanden, gleichwohl aber eine Bewährungsstrafe verlangt. Im Urteil ging die Schwurgerichtskammer von einer eingeschränkten Schuldfähigkeit aus. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte dies in seinem Gutachten empfohlen. dpa

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