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Rückengesundheit

„Smombies” sind gefährdet: Nackenschäden durchs Handy

Zum „Tag der Rückengesundheit” am 15. März warnt Hessens größte Krankenkasse vor Nackenschäden durch elektronische Geräte. „Der ständige Blick auf das Gerät, also nach schräg unten, kann zu einer Überlastung der Halswirbelsäule führen”, teilte die AOK in Bad Homburg im Vorfeld mit.

Zum „Tag der Rückengesundheit” am 15. März warnt Hessens größte Krankenkasse vor Nackenschäden durch elektronische Geräte. „Der ständige Blick auf das Gerät, also nach schräg unten, kann zu einer Überlastung der Halswirbelsäule führen”, teilte die AOK in Bad Homburg im Vorfeld mit.

Der „Smombie” - das Wort ist eine Verbindung aus Smartphone und Zombie - neige den Kopf bis zu 45 Grad nach vorn. Nach Berechnungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie wirken dabei Kräfte von etwa 20 Kilogramm auf den Nacken ein: „Das strapaziert Muskeln, Sehnen und Bandscheiben erheblich.”

Nicht nur der ständige Blick aufs Handy berge Risiken, erklärt Angela Smith vom Medizinischen Kompetenz-Center der AOK Hessen: „Auch wer kein 'Smombie' ist, aber am Schreibtisch sitzt, hat oft mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.” Zur Vorbeugung rät sie, „Dynamik in die eigene Haltung zu bringen”: Das Telefon möglichst hoch halten, den Bildschirm höher stellen, Pausen einzulegen und Lockerungsübungen für Kopf und Nacken zu machen.

(dpa)

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