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Solidarität für Ukraine: Tausende protestieren in Hessen

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Menschen halten Schilder mit der Aufschrift „Stop Putin - Stop War“ und ukrainischen Flaggen.
Menschen halten Schilder mit der Aufschrift „Stop Putin - Stop War“ und ukrainischen Flaggen. © Hannes P. Albert/dpa

Das Leid steht den Menschen ins Gesicht geschrieben. Häuser sind zerstört und Zehntausende auf der Flucht. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gibt es vielerorts Solidaritätskundgebungen. Auch in Hessen gehen Tausende auf die Straße.

Frankfurt - Tausende Menschen haben am Samstag (26.02.2022) in Hessen* gegen den russischen Angriff auf die Ukraine protestiert. Alleine bei einer Kundgebung in Frankfurt sprach die Polizei von 6000 bis 7000 Teilnehmern. Bei der von den Grünen organisierten Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit der Ukraine - Frieden in Osteuropa“ war im Vorfeld von 1000 Teilnehmern ausgegangen worden.

Mit den blau-gelben Nationalflaggen bekundeten Teilnehmer ihre Solidarität mit der Ukraine. Auch der Generalkonsul der Ukraine in Frankfurt, Vadym Kostiuk, sprach zu den Demonstranten. Auf Plakaten forderten die Menschen „Stop Putin - Stop War“ (Stoppt Putin - Stoppt den Krieg). Ein Protestzug zog am Nachmittag vor das russische Generalkonsulat in Frankfurt.

Solidarität mit Ukraine: Demos in mehreren größeren Städten in Hessen

Zu einer Solidaritätskundgebung der Jungen Liberalen, der Grünen Jugend, der Jusos und der Jungen Union in Hessen kamen nach Polizeiangaben rund 250 Teilnehmer zusammen. In vielen anderen Städten im Einzugsbereich des Polizeipräsidiums West in Wiesbaden habe es zudem Mahnwachen gegeben, zu denen von örtlichen Politikern oder Kirchen aufgerufen worden sei, sagte ein Polizeisprecher. So seien in Königstein 150 Menschen zu einer Mahnwache gekommen. Auch anderen Ortes beteiligten sich Hunderte an Kundgebungen oder Mahnwachen, in Kassel 370, in Fulda 450, in Wetzlar 400 oder in Darmstadt 500 Menschen.

Zu Zwischenfällen kam es nach ersten Angaben der Polizei nicht. In Hessen waren für den Samstag mehrere Kundgebungen, Demonstrationen und Mahnwachen geplant. Schon in den Tagen zuvor waren in Frankfurt Hunderte auf die Straße gegangen, um gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren*.

Krieg in der Ukraine: Hessen will unbürokratische Hilfe für Betroffene

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag den Angriff auf das Nachbarland begonnen. Bereits am Freitag drangen russische Truppen an den Rand der Hauptstadt Kiew vor, die auch aus der Luft beschossen wurde. Alleine in Polen sind nach Regierungsangaben schon 100.000 Flüchtlinge angekommen.

„Für jene, die unter dem Angriffskrieg zu leiden haben, möchte auch die Hessische Landesregierung schnell und unbürokratisch ihren Beitrag zur Unterstützung und Hilfe leisten“, kündigte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) am Freitag an. In Hessen leben nach Angaben des Innenministeriums mehr als 10.000 Ukrainer. (dpa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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