An der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden finden Vorbereitung zur Sprengung statt.
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Sprengungsvorbereitung an der Salzbachtalbrücke: Der Verkehr auf der A66 bei Wiesbaden bleibt weiterhin aus.

A66 bei Wiesbaden

Jetzt werden Bomben gesucht: Sprengung der Salzbachtalbrücke verzögert sich weiter

Die Baustelle an der Salzbachtalbrücke der A66 bei Wiesbaden verzögert sich weiter. Jetzt suchen Experten unter der Brücke nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wiesbaden ‒ Die Sprengung an der einsturzgefährdeten Salzbachtalbrücke der A66 bei Wiesbaden* wird später als geplant erfolgen. Die Autobahn GmbH geht nun von einem Termin Ende Oktober oder Anfang November aus. Voraussetzung für diese Planung seien aber optimale Abläufe in der Vorbereitung mit den Sicherungsarbeiten an der Infrastruktur unter dem Bauwerk sowie eine abgeschlossene Kampfmittelsondierung vor allem im Bereich der Gleisanlagen der Deutschen Bahn*, teilte die Autobahn GmbH am Mittwoch (01.09.2021) in Wiesbaden mit.

Nach Angaben der Autobahn GmbH sind mögliche Überreste von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg der Hauptgrund für die Verzögerung. Je tiefer gegraben werden müsse, desto länger dauere es, erklärte Ulrich Neuroth, der Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH, gegenüber der Hessenschau. Die Gleisanlagen und Oberleitungen unter der Brücke sollen zusätzlich abgebaut werden. Bislang war ein Termin für die Sprengung Anfang Oktober genannt worden.

Sprengung der Salzbachtalbrücke: Arbeiten an der A66 bei Wiesbaden können weiterlaufen

Die Salzbachtalbrücke auf der Autobahn A66 war Mitte Juni kurzfristig gesperrt worden, nachdem sich der Überbau an einem Pfeiler abgesenkt hatte und Betonbrocken herabgefallen waren. Auch die Straßen und Bahngleise unter der Brücke durften nicht mehr befahren werden. Experten rechnen mit einem Ausfall der Verbindung in Hessen* für insgesamt rund 14 Monate. Die Sprengung soll aus organisatorischen Gründen an einem Wochenende stattfinden.

Die Arbeiten an der gesperrten Brücke im Zuge der A66 können nach Angaben der Autobahn GmbH in Kürze wieder aufgenommen werden. Dazu werde grünes Licht durch die externen Prüfingenieure erwartet. Sowohl die Notstabilisierung des schadhaften Pfeilers* als auch weitere notwendige Sicherungsmaßnahmen am südlichen Brückenbauwerk seien abgeschlossen. Auch die Überprüfung der Nordbrücke stehe kurz vor dem Abschluss. Bislang gebe es dabei keine Auffälligkeiten. (dpa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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