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Stabile Geschäfte bei Energieversorger Entega

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Der Darmstädter Energieversorger und Telekommunikationsdienstleister Entega hat trotz steigender Energiekosten und der Corona-Pandemie 2021 weitestgehend stabile Geschäfte gemacht. Der Umsatz stieg leicht auf 2,06 Milliarden Euro (2020: 1,84 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch in Darmstadt mitteilte. Der Überschuss blieb weitestgehend stabil bei 28,1 Millionen Euro (2020:

Darmstadt - 27,7 Millionen Euro). Das Unternehmen habe dabei im vergangenen Jahr 41.500 Neukunden gewinnen können. Das Jahr habe unter dem Eindruck der Pandemie aber auch für immer weiter steigende Preise an den Energiemärkten gestanden.

Mit Blick auf das laufende Jahr sagte die Vorstandsvorsitzende Marie-Luise Wolff: „Der russische Überfall auf die Ukraine hat weitere Turbulenzen an den weltweiten Energiemärkten zur Folge.“ Dies unterstreiche aber auch, dass es der falsche Weg gewesen sei, sich in die Abhängigkeit der fossilen Rohstoffe vor allem aus Russland zu begeben. Es müsse mit aller Kraft die Energiewende beschleunigt werden.

Der zum Konzern gehörende IT-Dienstleister Count and Care war unlängst Opfer eines Hackerangriffes geworden. Betroffen waren neben Entega auch IT-Systeme der Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gruppe (FES) sowie des Darmstädter Verkehrsunternehmens Heag und der Mainzer Stadtwerke samt Nahverkehrsunternehmen. Nach Angaben eines Entega-Sprechers vom Mittwoch sind mittlerweile alle Schäden weitestgehend behoben. dpa

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