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Eine Nilgans schwimmt im Brentanobad im Nicht-Schwimmer-Becken.

Stadt wertet Jagd auf Nilgänse in Freibad als Erfolg

Die Jagd auf die Nilgänse in einem Frankfurter Freibad zeigt Wirkung: Die Vögel hätten inzwischen gelernt, dass das Gelände ein gefährliches Terrain für sie sei, teilten die Bäderbetriebe am Freitag mit.

Die Jagd auf die Nilgänse in einem Frankfurter Freibad zeigt Wirkung: Die Vögel hätten inzwischen gelernt, dass das Gelände ein gefährliches Terrain für sie sei, teilten die Bäderbetriebe am Freitag mit. Sobald ein Mensch komme, flüchteten die Tiere sofort. Seit September wird dort auf die Tiere geschossen, sechs von ihnen wurden bislang erlegt.

Nach Angaben des beauftragten Jägers Axel Seidemann suchen derzeit höchstens noch drei Paare ab und zu die Liegewiese auf - im Sommer versammelten sich dort regelmäßig mehr als 100 Tiere. „Der Erfolg war besser als erwartet”, sagte Seidemann. Auch Stadtrat Markus Frank (CDU) sprach von einem Erfolg.

Die Stadt hatte im Kot der Nilgänse unter anderem Salmonellen entdeckt. Daraufhin erteilte sie eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss der Tiere. Der aus Afrika stammende Vogel darf in Hessen seit 2011 außerhalb geschlossener Ortschaften bejagt werden. Die Jagdsaison beginnt im September und endet im Januar. Das betroffene Brentanobad zählt zu den größten Freibädern Europas.

(dpa)

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