Stadtplaner fordern „Imagewandel” im sozialen Wohnungsbau

Sozialer Wohnungsbau muss nach Ansicht der Architekten- und Stadtplanerkammer (AKH) Hessen einen besseren Stellenwert bekommen. „Wir brauchen einen Imagewandel im öffentlich geförderten,

Sozialer Wohnungsbau muss nach Ansicht der Architekten- und Stadtplanerkammer (AKH) Hessen einen besseren Stellenwert bekommen. „Wir brauchen einen Imagewandel im öffentlich geförderten, sozialen Wohnungsbau”, sagte AKH-Präsidentin Brigitte Holz zum Architektentag am Mittwoch in Neu-Isenburg bei Frankfurt. „Dazu Modellprojekte, die sich kreativ vom Habitus des Massenwohnungsbaus unterscheiden und für mehr Akzeptanz sorgen.” Der Bau von Wohnungen in einer Stadt müsse auch „im Sinne einer ausgewogenen sozialen Mischung” gesteuert werden können.

Zu dem Treffen wurden rund 600 hessische Architekten und Stadtplaner erwartet. Sie befassten sich mit der Schaffung kostengünstigen Wohnraums, besonders in den zuzugsstarken Ballungszentren in Hessen.

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte, das Angebot von Wohnraum sei ein „entscheidender Standortfaktor”. Einer Region könnten Probleme drohen, wenn sich in ihr „Handwerker, Polizistinnen oder Krankenpfleger keine Wohnung mehr leisten” könnten. Die Landesregierung steuere hier mit aufgestockten Fördermitteln entgegen.

(dpa)

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