Stadtwerke Frankfurt rutschen in 2020 tief in rote Zahlen

Frankfurt - Die Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main hat im Krisenjahr 2020 tiefrote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich stand ein Minus von 187 Millionen Euro, wie die Gruppe am Freitag mitteilte. Im Jahr 2019 war noch ein Gewinn von 239,9 Millionen Euro ausgewiesen worden. Allerdings habe das Ergebnis damals wegen geänderter Bilanzregeln einen Einmaleffekt von 172,6 Millionen aufgewiesen.

Im von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 habe vor allem die Beteiligung am Flughafenbetreiber Fraport tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen, weil das Passagieraufkommen dort wegen der Reisebeschränkungen massiv eingebrochen sei. Der Beitrag aus der Beteiligung an Fraport, der in die Bilanz einfließe, habe bei minus 174,7 Millionen Euro gelegen. Rückgänge im Nahverkehr etwa durch den Einbruch bei den Ticketeinnahmen hätten durch Zuschüsse des Bundes annähernd ausgeglichen werden können.

Der Gesamtumsatz der Konzerngruppe lag 2020 bei rund 2,55 Milliarden Euro und damit ungefähr auf Vorjahresniveau. Unter dem Dach der Frankfurter Stadtwerke-Gruppe sind mehrere Unternehmen organisiert, dazu zählen unter anderem die Verkehrsgesellschaft VGF, die Bäderbetriebe Frankfurt (BBF) sowie der Energie- und Wasserversorger Mainova. Insgesamt sind etwa 6100 Menschen dort beschäftigt. dpa

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