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Städtetag: Pünktliche Umsetzung der Wohngeldreform in Gefahr

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Wohnhäuser
Blick über die Dächer von Mehrfamilienhäusern. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Der Hessische Städtetag sieht die ordnungsgemäße und rechtzeitige Umsetzung der zum 1. Januar geplanten Wohngeldreform in Gefahr. „Angesichts einer deutlich steigenden Zahl von Wohngeldbeziehern sind enorme Antragssteigerungen zu erwarten“, warnte Städtetagspräsident Heiko Wingenfeld nach einer Präsidiumssitzung am Donnerstag. Der Bund stelle dabei weder rechtzeitig die entsprechenden digitalen Antragsverfahren zur Verfügung, noch übernehme er vollständig die entstehenden Personalkosten.

Wiesbaden - „Die Städte erwarten von der Hessischen Landesregierung eine konsequente Interessenvertretung für die Kommunen im Bundesrat“, sagte Wingenfeld.

Der Bundestag hatte die Reform vor zwei Wochen auf den Weg gebracht. Demnach soll ab Januar das Wohngeld durchschnittlich um 190 Euro im Monat aufgestockt werden. Von dem neuen Wohngeld könnten zwei Millionen Haushalte profitieren, 1,4 Millionen mehr als bisher. Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete für Haushalte, die zwar keine Sozialleistungen beziehen, trotzdem aber wenig Geld haben. Der Bundesrat muss der Reform Ende November noch zustimmen. dpa

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