Wie starb der mutmaßliche Täter von Darmstadt?

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Sie galten als glückliche Familie. Doch dann endete alles in einer großen Tragödie. Ein 39-jähriger US-Amerikaner erschoss am Montag seine 37-jährige Lebensgefährtin auf offener Straße.

Sie galten als glückliche Familie. Doch dann endete alles in einer großen Tragödie. Ein 39-jähriger US-Amerikaner erschoss am Montag seine 37-jährige Lebensgefährtin auf offener Straße. Vorher hatte die dreifache Mutter ihren jüngsten Sohn (3) in den Kindergarten im Stadtteil Arheiligen gebracht. Rund zwei Stunden später stellte die Polizei den mutmaßlichen Täter auf dem Parkplatz einer Kleingartenanlage.

Dann sollen Schüsse gefallen sein. Anschließend war der 39-Jährige tot. Wie der US-Amerikaner zu Tode gekommen ist, darüber gibt es immer noch keine genauen Angaben. Der Sprecher der Darmstädter Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Robert Hartmann, konnte gestern gegenüber dieser Zeitung noch keine genauen Angaben über den Tod des Mannes machen, da die Obduktion der Leiche bis in die Abendstunden des gestrigen Tages dauerte. Hartmann geht davon aus, dass die Staatsanwaltschaft heute mit genaueren Details über die Tat an die Öffentlichkeit geht. Fest scheint jedenfalls zu stehen, dass der Täter einer Schussverletzung erlegen ist. Ob sich der selbst getötet hat oder von der Polizei erschossen wurde, stand bis gestern noch nicht fest. Die drei Söhne der getöteten Frau, die als Friseurin in Arheiligen gearbeitet haben soll, im Alter von drei, neun und zwölf Jahren werden derzeit von der Familie betreut. Über das Motiv des mutmaßlichen Täters ist bislang noch nichts bekannt. Er soll der Lebensgefährte der getöteten Frau gewesen sein und angeblich mindestens von zwei ihrer drei Kinder der Vater gewesen sein.

Das war das dritte Gewaltverbrechen innerhalb kurzer Zeit in Südhessen. Vergangene Woche töteten Eltern in Mörlenbach im Odenwald wohl ihre zwei Kinder. In Eppertshausen (Darmstadt-Dieburg) tötete offenbar ein 34jähriger seinen 71-jährigen Vater und beging danach Selbstmord.

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