„Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie an einer Perlenkette aufgereiht über den dunklen Himmel. (Archivbild)
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Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie an einer Perlenkette aufgereiht über den dunklen Himmel. (Archivbild)

Astronomie

„Starlink“-Satelliten am Himmel – Wie Sie die Internet-Satelliten von SpaceX heute Abend beobachten können

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Die „Starlink“-Satelliten von SpaceX sind wieder am Nachthimmel zu sehen. Wie man die hellen Satelliten findet und warum jetzt deutlich weniger „Starlinks“ sichtbar sind.

  • Satelliten des Projekts „Starlink“* von SpaceX* sind wieder am Himmel zu sehen. Die Satelliten sind Teil eines Projekts von Elon Musk*, der so schnelles Internet anbieten will.
  • Wie man die „Starlink“-Satelliten, die kurz nach dem Start wie eine Perlenkette am Himmel aussehen, beobachten kann.
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Update vom Donnerstag, 1. April 2021: Während die neueren „Starlink“-Satelliten derzeit meist am frühen Morgen am Himmel zu sehen sind, gibt es heute Abend eine Ausnahme: Die SpaceX-Satelliten, die am 11. März 2021 ins All gestartet sind, ziehen am Abend über den Himmel. Die Daten für diesen und weitere „Starlink“-Überfluge der kommenden Tage finden Sie in dieser Übersicht für den Beobachtungsstandort Frankfurt:

  • 01. April 2021, ca. 21.04-21.13 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten, die am 11. März 2021 in den Erdorbit geschickt wurden, ziehen von Südwesten nach Osten über den Abendhimmel.
  • 01. April 2021, ca. 20.51-21.01 Uhr: Am 4. März hat SpaceX 60 „Starlink“-Satelliten ins All geschossen. Einige von ihnen sind nun nach Sonnenuntergang von West nach Ost am Himmel zu sehen.
  • 02. April 2021, ca. 4.57-5.02 Uhr: Die am 24. März gestarteten „Starlink“-Satelliten ziehen am frühen Morgen von Westen nach Osten.
  • 02. April 2021, ca. 5.13-5.23 Uhr: Die SpaceX-Satelliten, die am 14. März ins Weltall aufgebrochen sind, ziehen am frühen Morgen von etwa Südwesten nach Südosten.
  • 02. April 2021, ca. 21.29-21.39 Uhr: Erneut ziehen die Satelliten, die am 11. März 2021 gestartet wurden, nach Sonnenuntergang über den Abendhimmel. Zu sehen sind sie von Südwesten Richtung Osten.
  • 02. April 2021, ca. 21.19-21.29 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten vom 4. März ziehen ebenfalls wieder Abends über den Himmel: Sie tauchen etwa im Westen auf und bewegen sich Richtung Osten.

Neben den „Starlink“-Satelliten von SpaceX ist auch die ISS am Himmel zu sehen

Wer jenseits der „Starlink“-Satelliten von SpaceX weitere Satelliten am Himmel beobachten will, hat derzeit Glück: Die Internationale Raumstation (ISS) zieht derzeit jeden Abend zwei Mal über Deutschland hinweg und ist dabei meist gut zu sehen. Die ISS erscheint wie ein heller, sich schnell bewegender Stern am Himmel und zieht von Westen nach Osten. Dabei blinkt sie nicht – wenn das Licht, das man beobachtet, blinkt, handelt es sich um ein Flugzeug.

Die nächsten sichtbaren ISS-Überflüge für den Standort Frankfurt:

  • 01. April 2021, ca. 20.40-20.47 Uhr
  • 01. April 2021, ca. 22.18-22.20 Uhr
  • 02. April 2021, ca. 21.30-21.34 Uhr
  • 03. April 2021, ca. 20.42-20.48 Uhr

„Starlink“-Satelliten sind derzeit meist früh am Morgen zu sehen

Update vom Mittwoch, 24. März 2021: Am Mittwochvormittag hat SpaceX erneut 60 Satelliten für die „Starlink“-Konstellation ins All geschickt. Damit sind mittlerweile mehr als 1.300 der kleinen Satelliten im Erdorbit unterwegs. Gerade in der ersten Zeit nach dem Start sind die „Starlinks“ hell und deutlich am dunklen Himmel zu sehen. Sie ziehen dann in kurzem Abstand hintereinander über den Himmel, gerade in der Zeit vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang sind sie gut zu sehen, weil sie von der Sonne, die unter dem Horizont steht, angestrahlt werden.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie an einer Perlenkette aufgereiht über den dunklen Himmel. (Archivbild)

Wann die „Starlink“-Satelliten am Beobachtungsstandort Frankfurt am Main möglicherweise zu sehen sind:

  • 25. März 2021, ca. 5.09 Uhr: die Satelliten, die SpaceX am 24. März ins All geschickt hat, sind am frühen Morgen zu sehen. Sie ziehen von Südwesten nach Nordosten über den Himmel – und dürften noch recht nah hintereinander herziehen.
  • 25. März 2021, ca. 4.17-4.32 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten, die am 14. März gestartet sind, ziehen von Norwesten nach Nordosten über den Himmel.
  • 25. März 2021, ca. 3.50-3.59 Uhr: Die Satelliten, die von SpaceX am 11. März zur „Starlink“-Konstellation hinzugefügt wurden, tauchen kurz im Südosten am Himmel auf.
  • 25. März 2021, ca. 5.23-5.32 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten vom 11. März tauchen erneut am Himmel auf, dieses Mal ziehen sie von Südosten nach Südwesten.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Himmel beboachten

Update vom Donnerstag, 18. März 2021: Wann sind die zuletzt gestarteten „Starlink“-Satelliten am Himmel zu sehen? Derzeit muss man sehr früh aufstehen, wenn man die Satelliten, die von SpaceX am 14. oder 11. März gestartet wurden, beobachten will. Sie haben ihre endgültigen Umlaufbahnen in einer Höhe von 550 Kilometern noch nicht erreicht und könnten deshalb heller am Himmel zu sehen sein als die Satelliten, die sich bereits längere Zeit im Weltall befinden.

Ein Überblick über die nächsten möglicherweise sichtbaren Überflüge der „Starlink“-Satelliten von SpaceX (Standort: Frankfurt am Main):

  • 19. März 2021, ca. 3.41-3.45 Uhr: Die Satelliten, die SpaceX am 11. März zur Verstärkung der „Starlink“-Konstellation ins Weltall geschickt hat, sind nur ganz kurz am Morgenhimmel zu sehen: Sie fliegen ziemlich tief in Ostnordosten.
  • 19. März 2021, ca. 5.11-5.18 Uhr: Etwas besser sieht es etwa eineinhalb Stunden später aus: Dann ziehen die „Starlink“-Satelliten, die am 11. März gestartet sind, etwa von Westen nach Osten über den Himmel.
  • 19. März 2021, ca. 5.05-5.07 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten, die von SpaceX am 14. März ins All geschickt wurden, ziehen von etwa Südwesten nach Nordosten über den Morgenhimmel.
  • 20. März 2021, ca. 3.52-3.57 Uhr: Erneut sind die „Starlink“-Satelliten vom 11. März nur ganz kurz am Himmel zu sehen: Sie tauchen für kurze Zeit tief im Nordosten auf.
  • 20. März 2021, ca. 5.25-5.28 Uhr: Etwas später sind die Satelliten von SpaceX gegen halb sechs am Morgenhimmel zu sehen: Sie ziehen von Westen nach Osten und streifen dabei die bekannten Sternbilder Großer Wagen und Kleiner Wagen.
  • 20. März 2021, ca. 5.09-5.12 Uhr: Die zuletzt gestarteten „Starlink“-Satelliten ziehen von Südwesten nach Nordosten.

„Starlink“-Satelliten sind immer wieder als „Perlenkette“ hell am Himmel zu sehen

Update vom Sonntag, 14. März 2021: Erneut hat das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk 60 „Starlink“-Satelliten mit einer „Falcon 9“-Rakete ins All geschossen. Damit sind deutlich mehr als 1.200 „Starlink“-Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde unterwegs, sie alle sollen dazu beitragen, das Internet aus dem All, das SpaceX anbieten will, in mehr Regionen verfügbar zu machen.

Doch wann kann man die „Starlinks“ am dunklen Himmel sehen? Generell gilt: Die Satelliten sind meist in der Abenddämmerung oder Morgendämmerung zu sehen, da sie von der bereits untergegangenen oder noch nicht aufgegangenen Sonne angestrahlt werden und das Licht reflektieren. Die nächsten möglicherweise sichtbaren „Starlink“-Überflüge für den Standort Frankfurt:

  • 15. März 2021, ca. 4.50-5.01 Uhr: Von Westen nach Osten fliegen „Starlink“-Satelliten über den frühen Morgenhimmel, die am 11. März 2021 gestartet sind. Die Satelliten dürften daher noch recht nahe beieinander fliegen und auch noch tiefer fliegen als Satelliten, die ihre Umlaufbahn bereits erreicht haben.
  • 15. März 2021, ca. 5.58-6.05 Uhr: Eine Gruppe „Starlink“-Satelliten, die am 4. März 2021 von SpaceX ins All gestartet wurde, fliegt von Westen nach Südosten. Auch diese Satelliten haben ihre endgültige Umlaufbahn noch nicht erreicht.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Nachthimmel finden

Erstmeldung vom Donnerstag, 11. März 2021: Frankfurt – Gut 1.200 „Starlink“-Satelliten von SpaceX umkreisen die Erde und jeden Monat sollen weitere dazukommen. Seit einem „Starlink“-Start Anfang März 2021 gibt es wieder vermehrt Berichte über Sichtungen einer mysteriösen „Perlenkette“ am dunklen Himmel. Wie an einer Schnur aufgereiht ziehen helle Lichter über den Himmel und verschwinden nach einigen Minuten wieder. Bei diesem Phänomen handelt es sich um „Starlink“-Satelliten von SpaceX.

Das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk plant, etwa alle zwei Wochen eine „Falcon 9“-Rakete mit bis zu 60 der kleinen und flachen Satelliten ins All zu schießen. Das Ziel ist eine große Satellitenkonstellation, genannt „Starlink“, die schnelles Internet aus dem All in alle Ecken der Welt bringen soll. Erste Regionen in den USA und seit neuestem auch in Deutschland können das „Starlink“-Internet bereits testen*, weitere Gegenden sollen nach und nach folgen.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am Himmel beobachten

Zuletzt ist am 14. März ein Satz von 60 „Starlink“-Satelliten von SpaceX ins All gestartet. Doch wann kann man die Satelliten eigentlich am Himmel sehen? Generell gilt, dass die „Starlink“-Satelliten meist kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang zu sehen sind. Sie werden von der bereits untergegangenen Sonne angestrahlt und leuchten deshalb deutlich am Himmel. Im Internet gibt es Tools, mit denen man berechnen kann, wann man „Starlink“-Satelliten am eigenen Aufenthaltsort sehen kann.

SpaceX-Satellitenkonstellation „Starlink“ am Nachthimmel finden

Die nächsten möglicherweise sichtbaren „Starlink“-Überflüge für den Standort Frankfurt am Main:

  • 11. März 2021, ca. 19.00-19.10 Uhr: Gegen 19 Uhr fliegt eine ganze Menge „Starlink“-Satelliten von Westen nach Osten über den dunklen Abendhimmel. Es handelt sich dabei um die SpaceX-Satelliten, die am 16. Februar 2021 gestartet sind.
  • 11. März 2021, ca. 20.00-20.10 Uhr: Gegen 20 Uhr fliegt eine weitere Gruppe „Starlink“-Satelliten von SpaceX von Westen nach Südosten über den Himmel. Auch dabei handelt es sich um SpaceX-Satelliten, die am 16. Februar 2021 gestartet sind.
  • 12. März 2021, ca. 5.10-5.25 Uhr: Zu dieser Zeit fliegen zahlreiche der „Starlink“-Satelliten, die am 4. März 2021 von SpaceX gestartet wurden, über den Morgenhimmel. Sie bewegen sich von Westen nach Osten.
  • 12. März 2021, ca. 5.50-6.15 Uhr: Eine weitere Gruppe von „Starlink“-Satelliten von SpaceX zieht in der Morgendämmerung über den Himmel. Zu sehen sind diese Satelliten von Südwesten nach Nordosten.
  • 12. März 2021, ca. 18.55-19.00 Uhr: „Starlink“-Satelliten, die am 16. Februar 2021 gestartet wurden, ziehen in der Abenddämmerung von Nordwesten nach Osten über den Himmel.
  • 12. März 2021, ca. 19.41-19.47 Uhr: Satelliten der „Starlink“-Konstellation, die am 16. Februar 2021 von SpaceX ins All geschossen wurden, ziehen von Westen nach Südosten über den Abendhimmel.

Projekt „Starlink“: Vermüllen die SpaceX-Satelliten den Nachthimmel und den Erdorbit?

Als SpaceX 2019 die ersten „Starlink“-Satelliten ins All schickte*, war der Aufschrei groß, als die Satelliten plötzlich hell und deutlich am dunklen Himmel zu sehen waren. Der so genannte „Starlink train“ war großes Thema nicht nur bei zahlreichen Astronomen, sondern auch bei Menschen, die die Satelliten, die wie an einer Perlenkette aufgereiht über den Himmel flogen, zufällig sahen. Astronom:innen gingen auf die Barrikaden: Von einer „Vermüllung“ des Erdorbits war die Rede und vom Ende des Nachthimmels, wie man ihn bis dato kannte.

Tatsächlich hat sich SpaceX mit der Astronomie-Community zusammengesetzt und arbeitet an Wegen, die „Starlink“-Satelliten möglichst dunkel zu machen. Zuerst wurden dunkel eingefärbte Satelliten (die so genannten „Darksats“) getestet, seit August 2020 werden nur noch Satelliten mit Visieren (so genannte „Visorsats“) ins All geschickt. Die Visiere sollen die Stellen der Satelliten abschirmen, die das Sonnenlicht reflektieren. Gleichzeitig wurde an der Orientierung der „Starlink“-Satelliten gearbeitet: Sie bewegen sich nun anders im Weltall, um weniger Sonnenlicht zu reflektieren.

„Visorsats“ sind weniger hell – SpaceX plant mit zehntausenden „Starlink“-Satelliten

Eine erste Analyse zeigt, dass die „Starlink“-Satelliten mit Visier deutlich dunkler sind als ohne – sie strahlen im Schnitt nur noch etwa 31 Prozent so hell wie vorher. Allerdings können sie teilweise immer noch von der Erde aus gesehen werden, wie auch aktuelle Sichtungsberichte zeigen. Gerade in der ersten Phase ihres Flugs, wenn sie ihren Orbit in einer Höhe von 550 Kilometern noch nicht erreicht haben, sind die Satelliten häufig noch gut zu sehen. Und gerade auch die sehr sensiblen Geräte der Profiastronomie werden von den „Starlinks“ immer noch gestört.

Derzeit umkreisen etwa 1.200 „Starlink“-Satelliten die Erde, SpaceX ist längst das Unternehmen, das die meisten Satelliten im All kontrolliert. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk hat die Lizenz, knapp 12.000 „Starlink“-Satelliten ins All zu schicken. Für 30.000 weitere Satelliten hat SpaceX eine Lizenz beantragt. Auch andere Unternehmen haben Pläne für große Satelliten-Konstellationen. Amazon hat sich neulich deshalb mit SpaceX um Plätze in der Erdumlaufbahn gestritten*. Auch OneWeb plant, Internet per Satellit anzubieten. (Tanja Banner) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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