Staudamm-Sanierung der Niddatalsperre auf der Zielgeraden

Von Oktober an sollen Fußgänger und Radfahrer wieder ungehindert an der Niddatalsperre verkehren können. Bis Ende September sollen die großangelegten Sanierungsarbeiten des Staudamms abgeschlossen sein,

Von Oktober an sollen Fußgänger und Radfahrer wieder ungehindert an der Niddatalsperre verkehren können. Bis Ende September sollen die großangelegten Sanierungsarbeiten des Staudamms abgeschlossen sein, wie Stefan Schulz, Betriebsleiter beim Wasserverband Nidda, am Donnerstag sagte. Derzeit müsse nur noch der Betriebsweg auf der Dammkrone des Bauwerks erneuert werden. „Wenn die Wetterbedingungen gut bleiben und es nun nicht ohne Ende regnet, bleiben wir im Zeitplan”, sagte Schulz. Der Großteil der Staudammsanierung sei seit Ende August abgeschlossen.

Die Oberfläche des knapp 50 Jahre alten Staudamms wies zuletzt altersbedingte Schäden auf und musste ausgebessert werden. Die Kosten belaufen sich auf mehr als 4,3 Millionen Euro. Betrieben wird der Stausee vom Wasserverband Nidda. Der Staudamm dient unter anderem dem Hochwasserschutz. Zudem wird der Zulauf zur Nidda gesteuert, um Niedrigwasserstände mit schädlichen Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt im und am Gewässer zu verhindern.

Die Niddatalsperre ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Normalerweise nutzen rund 500 bis 1000 Menschen den See täglich in den Sommermonaten, wie die Stadt Schotten mitteilte. Mit einer Fläche von 65 Hektar gehört der Nidda-Stausee zu den größten seiner Art in Hessen.

(dpa)

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