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Steigende Düngerpreise: K+S hebt Jahresgewinnziel an

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Hohe Preise für Kalidünger stimmen den Kali- und Salzproduzenten K+S noch optimistischer für das laufende Jahr. Konzernchef Burkhard Lohr rechnet laut einer Mitteilung vom Mittwoch für dieses Jahr nun mit einem Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebitda) auf 2,3 bis 2,6 Milliarden Euro. Bislang hatten 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro im Plan gestanden, nach etwas weniger als einer Milliarde Euro im vergangenen Jahr.

Kassel - Der Düngerhersteller profitiert seit geraumer Zeit von starken Agrarmärkten, die die Kalipreise steigen lassen. Zusätzlicher Preisauftrieb entstand zuletzt durch die Sanktionen des Westens gegen Belarus und Russland.

Der bereinigte freie Mittelzufluss soll im laufenden Jahr 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro erreichen. Bisher hatte der Vorstand 600 bis 800 Millionen angepeilt - nach 93 Millionen 2021. In den Prognosen hat K+S allerdings keine Unterbrechungen der Produktion berücksichtigt, wie sie im Fall einer Beeinträchtigung der Erdgasversorgung deutscher Standorte wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine entstehen können. Einen vollständigen Jahresausblick will das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal am 11. Mai vorlegen.

Der Kurs der K+S-Aktie kletterte am Mittwochmittag um gut 5 Prozent auf 34,23 Euro - der höchste Stand seit September 2015. Im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie schon rund 120 Prozent gewonnen. dpa

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