1. Startseite
  2. Hessen

Stipendium: Bedrohte Forschende können Heimat verlassen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Hessen hat neun Stipendien an Forschende aus der Ukraine, Afghanistan und der Türkei vergeben, die in ihrer Heimat verfolgt werden und ausreisen wollten. Das teilte das Wissenschaftsministerium am Dienstag in Wiesbaden mit. Das Landesprogramm „HessenFonds-Stipendien“ sei vor kurzem für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geöffnet worden, die noch im Heimatleben leben, aber fliehen wollen.

Wiesbaden - Schon seit 2016 können sich Studierende und Wissenschaftler um ein Stipendium bewerben, die bereits nach Deutschland geflüchtet sind.

„In einer wachsenden Zahl von Ländern sind Meinungs- und die Wissenschaftsfreiheit bedroht“, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne). Das zeigten unter anderem der russische Angriff auf die Ukraine oder die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. „Ich danke den Hochschulen, die den von Krieg und Verfolgung bedrohten Forschenden eine neue akademische Heimat geben.“

In bislang zwölf Antragsrunden des „HessenFonds“-Programms sind insgesamt 257 Geflüchtete unterstützt worden, darunter 222 Studierende, 22 Promovierende und 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In der aktuellen Runde bis 31. März 2023 sind insgesamt 17 Stipendiaten und Stipendiatinnen dabei. dpa

Auch interessant

Kommentare