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Das Leuchtschild der "Mohren-Apotheke" in Frankfurt.

Streit um „Mohren”-Apotheken: CDU gegen Umbenennung

Die vom Frankfurter Ausländerbeirat geforderte Umbenennung der beiden „Mohren”-Apotheken in der Stadt hat am 22. März im Stadtparlament keine Aussicht auf eine Mehrheit.

Die vom Frankfurter Ausländerbeirat geforderte Umbenennung der beiden „Mohren”-Apotheken in der Stadt hat am 22. März im Stadtparlament keine Aussicht auf eine Mehrheit. Ein Sprecher der CDU sagte am Dienstag, seine Fraktion werde dem Antrag nicht zustimmen. Das Nein der Union, die zusammen mit SPD und Grünen im Römer (Rathaus) regiert, kommt einem Veto gleich. Denn nach einer internen Absprache müssen sich die drei Fraktionen bei Abstimmungen einig sein.

Die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) stuft den Begriff „Mohren” mit den Logos der Apotheken als rassistisch ein. Solche Bezeichnungen müssten aus dem Stadtbild Frankfurts verschwinden.

Die drei Koalitionspartner arbeiten nach Angaben der CDU an einer gemeinsamen Resolution, in der „rassistische Angriffe” auf die KAV-Vertreter wegen ihres „Mohren”-Vorstoßes scharf verurteilt werden. Diese seien dafür in den sozialen Netzwerken übel beschimpft worden. Die Resolution soll kommende Woche im Haupt- und Finanzausschuss am 20. März und dann zwei Tage später auch der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden.

(dpa)

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