Streit zwischen AfD-Helfer und Gegner: Waffe sichergestellt

Eine Auseinandersetzung zwischen einem AfD-Wahlkampfhelfer und einem Gegner in Frankfurt hat ein polizeiliches Nachspiel. Die Polizei berichtete am Dienstag auf Anfrage, dass die hinzugerufenen Beamten

Eine Auseinandersetzung zwischen einem AfD-Wahlkampfhelfer und einem Gegner in Frankfurt hat ein polizeiliches Nachspiel. Die Polizei berichtete am Dienstag auf Anfrage, dass die hinzugerufenen Beamten am Sonntagabend im Stadtteil Seckbach eine Schusswaffe sichergestellt hätten. Zuvor hatte die Tageszeitung „Junge Welt” über den Vorfall berichtet.

Nach Angaben der Polizei hatte der AfD-Helfer Flyer der Partei verteilt. Daraufhin sei er von einem Kritiker angesprochen worden, was zu einem handfesten Streit geführt habe. „Plötzlich tauchte eine Schusswaffe auf”, sagte der Sprecher. Die zuvor alarmierten Polizeibeamten hätten die Waffe sichergestellt. Die beiden Männer hätten sich gegenseitig wegen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung angezeigt.

Ob die Waffe scharf war und wer sie bei sich getragen hatte, wollte ein Sprecher der Polizei nicht sagen. Der hessische AfD-Landessprecher Robert Lambrou wies darauf hin, dass es sich bei dem Wahlkämpfer nicht um ein AfD-Mitglied handle. Der Mann gelte allerdings als besonders gefährdet und sei daher berechtigt, eine Schusswaffe bei sich zu führen. Die habe er erst dann gezogen und „gezeigt”, als ihn der Angreifer mehrmals geschubst habe und die Lage zu eskalieren drohte.

(dpa)

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