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Studie: Mehr Hochschulabsolventen in Hessen ohne Abitur

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Studium
Studierende sitzen bei einer Vorlesung im Hörsaal. © Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

In Hessen haben 2020 mehr Studierende ohne Abitur einen Hochschulabschluss erlangt als im Jahr zuvor. 926 Absolventen - ein Anteil von 2,3 Prozent aller Absolventen - in Hessen besaßen kein Abitur, wie aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Im bundesweiten Vergleich landet Hessen damit auf dem vierten Platz.

Wiesbaden - Im Jahr zuvor waren es noch 771 Absolventen ohne Abitur (1,8 Prozent) gewesen, was Hessen damals auf den fünften Platz setzte. Bundesweit gab es im Jahr 2020 insgesamt knapp 8370 Absolventen ohne Abitur.

Insgesamt haben 2020 zudem 1487 Menschen in Hessen ein Studium ohne Abitur angefangen. Im bundesweiten Vergleich landet Hessen damit erneut auf dem vierten Platz hinter Thüringen, Hamburg und Bremen. Demnach besaß ein Anteil von 3,1 Prozent von allen Studienanfängern in Hessen kein Abitur zum Studienbeginn.

Bei der Zahl der Studierenden ohne Abitur liegt Hessen mit anzahlmäßig 2,5 Prozent und damit 6548 Studierenden leicht über dem Bundesdurchschnitt von 2,2 Prozent (knapp 66.000 Studierende) und landet auch hier erneut auf dem sechsten Platz im bundesweiten Vergleich.

Wer ohne Abitur oder Fachhochschulreife studieren will, kann sich für einen Studienplatz nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie dem Nachweis von Berufserfahrung bewerben. Getragen wird das CHE von der Bertelsmann Stiftung und von der Hochschulrektorenkonferenz der Bundesländer. dpa

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