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Studierende als Berufsschullehrer: Projekt wird ausgeweitet

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Universität
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Das Land Hessen will weitere Master-Studierende als künftige Berufsschullehrkräfte gewinnen und weitet dafür ein Pilotprojekt aus. Gerade an Berufsschulen sei die Nachfrage nach gut ausgebildeten Lehrkräften unvermindert hoch, erklärte das Kultusministerium am Mittwoch in Wiesbaden. Vom kommenden Wintersemester an richte sich das Angebot der sogenannten Masterförderung nun auch an Studierende der Fachrichtungen Informatik und Chemietechnik in Darmstadt sowie der Fachrichtung Gesundheit in Kassel.

Wiesbaden - Bereits seit vergangenem Wintersemester können sich an den beiden Unis Master-Studierende der Metall- und Elektrotechnik, die sich vorstellen können, Lehrkraft zu werden, für die Förderung bewerben. Neben Praxisphasen sieht das Programm auch ein festes Nettogehalt von rund 1300 Euro vor. Die Teilnehmer besuchen - neben ihrer theoretischen Ausbildung in der Universität – einen Tag in der Woche eine berufliche Schule, im ersten Semester zur Hospitation, in späteren Semestern zum angeleiteten und eigenverantwortlichen Unterrichten. Der Unterricht wird von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern begleitet. Pro Standort und Jahr werden jeweils 20 Studierende gefördert.

Interessierte Bachelorabsolventen können sich von Anfang Oktober bis Ende November um die Aufnahme in das Masterförderprogramm bewerben. Die Förderung beginnt am 1. Februar 2023. dpa

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