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Stürmisches Wetter kommt: Warnung vor herabstürzenden Ästen

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Windsack im Sturm
Ein Windsack weht im Wind. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Temperaturen erinnern an den Frühling, doch dazu ist eine Menge Wind vorhergesagt. Sogar Orkanböen sind möglich. Der Wetterdienst ruft dazu auf, Garten, Haus, Terrasse und Balkon sturmfest zu machen.

Offenbach/Frankfurt - Starker Wind wird in den kommenden Tagen über Hessen fegen. Schon an diesem Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf den Höhen Sturmböen, die sich am Donnerstag noch steigern werden. Dazu regnet es immer wieder und ist sehr mild. Am Mittwoch steigen die Tageshöchstwerte auf 10 bis 14 Grad, am Donnerstag können es bis zu 15 Grad werden, wie der DWD am Dienstag in Offenbach vorhersagte.

Der Wind dreht demnach in der Nacht auf Donnerstag richtig auf. Tagsüber muss mit Sturmböen, in Schauernähe auch mit schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen gerechnet werden. Im Bergland wehten schwere Sturmböen und orkanartige Böen, vereinzelt auch Orkanböen, erklärte der DWD.

In der Nacht auf Freitag lässt der Wind nach. Tagsüber sind noch stürmische Böen und Sturmböen vorhergesagt, in den Bergen sind auch schwere Sturmböen möglich. Orkanartig wird der Wind aber nur noch mit geringer Wahrscheinlichkeit.

„Wer es noch nicht getan hat, sollte heute und morgen nutzen, um Garten, Haus, Terrasse und Balkon sturmfest und gegebenenfalls auch wasserfest zu machen“, sagte eine DWD-Meteorologin.

Auch die Stadt Frankfurt rief ihre Bürger zur Vorsicht auf: Es müsse in den Grün- und Parkanlagen, an den baumbestandenen Straßenzügen, auf den Friedhöfen und im Stadtwald mit Astbrüchen oder Baumumstürzen gerechnet werden. Auch nach Abklingen des Sturms bestehe weiterhin die Gefahr herabstürzender Äste. Deshalb solle man besser nicht in Parks und im Stadtwald spazieren gehen und die Friedhöfe nicht betreten. Alle Flächen würden in den kommenden Tagen auf Baumschäden überprüft und mögliche Gefahrenquellen beseitigt. dpa

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