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Massive Störungen bei der Bahn wegen Sturmtief "Mortimer"

Tickets behalten Gültigkeit 

Sturmtief: Fernverkehr läuft wieder - aber weiter Ausfälle und Verspätungen 

Der Bahn-Verkehr läuft nach Sturmtief Mortimer wieder an. Trotzdem gibt es weiter Ausfälle und Verspätungen - auch in Frankfurt. 

Update vom 30.09.2019, 10.48 Uhr: Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Homepage mitteilt, läuft der Fernverkehr aktuell in Norddeutschland wieder. Allerdings komme es weiter bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen. Wie die Deutsche Bahn weiter informiert, können Kunden ihre Tickets kostenfrei stornieren, sollte die gebuchte Strecke vom Sturmtief betroffen gewesen sein. 

Erstmeldung vom 30.09.2019, 09.11 Uhr: Das Sturmtief Mortimer hat am Montagmorgen den Bahnverkehr in Norddeutschland massiv beeinträchtigt. Vor allem wegen umgestürzter Bäume waren mehrere Strecken gesperrt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Betroffen waren demnach unter anderem die Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin, Hamburg, Göttingen und Hannover sowie zwischen Bremen und Hannover. Fernverkehrszüge blieben in den Bahnhöfen stehen.

Frankfurt: Fahrgäste vom Sturmtief betroffen

Auch Fahrgäste in Frankfurt sind von dem Sturmtief betroffen. Fernzüge in Richtung Berlin und Hamburg Altona entfallen. Die Züge nach München und Stuttgart fahren, jedoch mit erheblicher Verspätung. Ebenso der ICE in Richtung Karlsruhe. Der Zug in Richtung Gießen hat 100 Minuten Verspätung, jedoch wegen eines Notfalls. 

Nach ersten Prognosen könnten die Schäden zwischen 9 und 10 Uhr behoben sein.  

Sturmtief Mortimer: Baum auf den Gleisen der Strecke Hannover - Bremen

Ein Bahnsprecherin konnte zunächst keine Angaben dazu machen, wann die einzelnen Strecken wieder befahren werden können. Die Bahn bat alle Reisenden, sich im Internet über ihre Verbindungen zu informieren. 

Im Norden und Nordosten besteht Unwettergefahr

Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zufolge sollen sich die stärksten Böen von "Mortimer" über den Norden in den Nordosten und Osten Deutschlands verlagern, wo sie bis zum Nachmittag anhalten sollen. Im Norden und Nordosten besteht demnach Unwettergefahr durch einzelne orkanartige Böen. (FR/afp)

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